Eggiwil-Blapbach-Trubschachen i/E, 01.05.2026

Durch die Hügellandschaft des Oberemmentals
Bei schönstem Wanderwetter machte sich ein Dutzend Wanderfreudige nach dem Begrüssungscafé der Wanderleiterin Maya in Eggiwil beim Höllsteg auf den Weg zum vorderen Gyrsgrat. Überall gelb leuchtender Löwenzahn, durch Waldwege mit dem Hellgrün der neuen Buchenblätter und immer wieder die Sicht auf Schrattenfluh mit Fürstein, Hohgant, sieben Hengste und der Stockhornkette, wo die Schneeflecken immer weniger werden.
Kurz vor dem Mittagshalt das Hegeloch, ein beachtlicher Durchgang im Gebiet des Hüpfboden/Blapbach, 27 cm lang, 3m breit und einer Höhe von 5m, der Mitte 19. Jh. in die Nagelfluh gesprengt wurde. Damals eine visionäre Idee einiger Bauern um einen nicht so steilen Weg für den Alpsommer zu haben und auch am Ende dessen den Käse sicher auf den Markt in Langnau zuz bringen. Dank finanzieller (Lieferung des Sprengpulvers) und auch etwas eigennütziger Hilfe des Inselspitals, das dort oben auch Alpen besass, war die Unterstützung des Gyrsgrates möglich. Die Tunnel ist neben dem Urnerloch der Zweitälteste der Schweiz.
Aus dem Rucksack gut gestärkt und einem anschliessenden Kaffee und Dessert im Ausflugsrestaurant Blapbach ging's dann durch den Chrümelgraben Trubschachen zu, wo vor der Heimfahrt bei Kambly bei der vielfältigen Auswahl von Guetzli noch genascht werden konnte und wir den schönen Wandertag abschlossen. Herzlichen Dank, Maya!