Früh aufstehen, war das Motto heute, denn unser Zug ab Bern fuhr bereits um 06.31 Uhr. Aber kein Problem für die 16 Wandersleute, die sich alle pünktlich auf dem Perron einfanden, sogar aus dem Wallis. Bravo! Auf der Fahrt war das Wetter das grosse Thema. Hält es oder werden wir im "Vollschiff" wandern? Welche Wetter-App hat wohl recht? Richtig lagen dieses Mal die Optimisten. Auf dem Panoramaweg spürten wir keinen Tropfen Regen, dafür immer wieder wärmende Sonnenstrahlen. Geboten wurden atemberaubende Aussichten auf den türkisblauen See und die steil abfallenden Wände der Churfirsten. Unsere Wanderung fühlte sich am Anfang sehr sanft an. Aber später war es definitiv kein Spaziergang mehr. Die in den Fels gehauenen, mit Stahlseilen gesicherten Felsstufen verlangten Konzentration und Trittsicherheit. Heil und in guter Stimmung erreichten wir das Weindörfchen Quinten, was ausser zu Fuss nur mit dem Schiff möglich ist. Dort gedeihen dank des besonders milden Klimas Feigen, Kiwis, Zitronen etc. Nach dem Schlusstrunk ging es mit einer Nussschale, wie einige spotteten, auf die andere Seeseite nach Unterterzen und von dort nahtlos weiter mit dem Zug zurück nach Bern. Fazit: Ein gelungener Wandertag in der Ostschweiz.