GASTERNTAL, ein naturbelassenes Tal bei Kandersteg:
verschoben wetterbedingt vom 9. auf den 12. Juni
Mit der BLS nach Kandersteg und nach anschliessender kurzer Busfahrt bis zur Stockbahn, begann unsere Wanderung, gut organisiert und geführt durch Doris, mit einem nicht so sanften Einstieg. Auf vielen, zwar schön angelegten Treppenstufen steil hinauf durch die wilde Kanderschlucht, wo tief unten das klare Wasser gewaltig brausend Kandersteg zu fliesst. Oben angelangt, nahmen wir gerne unser „verspätetes“ Startkaffee, bevors durch die Auenlandschaft des Gasterntals ging. Auf den neun Kilometern,unterbrochen mit Mittagshalt, trafen wir auf eine reiche Flora mit dem jetzt wunderschön blühenden gelben, geschützten FRAUENSCHUH. Nicht ein paar, nein Hunderte von dieser wildwachsenden Orchideenart zeigten sich uns. Es wurde geknipst und geknipst.
Kurz unterhalb von Selde führt eine Abzweigung vom Hauptwanderweg zum berühmten, von der Natur im Fels geschaffenen GASTERNGESICHT, das rund 10 m hoch ist.
Nicht mehr lange bis zum Gasthaus Selde, an den vier gwundrigen Alpakas vorbei über eine Hängebrücke, wo wir gemütlich nach dieser eindrücklich, schönen Wanderung beisammen sassen und uns auch der Wettergott wohlgesinnt war, brachte uns der Bus sicher durch das wildromantische Tal, in dem sich beidseitig mächtige Bergriesen türmen, zum Bahnhof Kandersteg zurück.
Liebe Doris , herzlichen Dank !